Spiegelbilder: Maori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland


Führung durch die Sonderausstellung im Museum Fünf Kontinente

Wer kennt sie nicht, die vergnüglich-klugen Zeichnungen von Kinderbuch-Autor, Schriftsteller und Zeichner Helme Heine? Weniger bekannt ist, dass er in Neuseeland lebt. Seiner Wahlheimat hat er nun einen Werkzyklus gewidmet, der sich humorvoll wie kritisch mit Geschichte und Leben in Neuseeland, aber auch mit Klischees und den Beziehungen zwischen Maori und Nicht-Maori auseinandersetzt.

So wie ein Spiegelbild  bricht, was es zeigt, beinhaltet die Sonderausstellung verschiedene Perspektiven auf das historische und heutige Neuseeland. Heines Werken werden einige des berühmten Maori-Künstlers Cliff Whiting gegenübergestellt, die sich mit Maori-Mythen beschäftigen.

Die Museumsperspektive ist die dritte: Besondere, teilweise zu den ältesten Münchner Sammlungen gehörende Maori-Objekte ergänzen Cliff Whitings mythologische und Helme Heines augenzwinkernd-politische Sichtweise auf den Inselstaat.

Die Führung leitet die Kuratorin der Ausstellung, Hilke Thode-Arora aus Neufahrn.

Zeichnung:
"Drei Kiwis" von Helme Heine. Foto von Nicolai Kästner, Museum Fünf Kontinente.

1 Vormittag, 26.01.2019,
Samstag, 11:00 - 12:30 Uhr
1 Termin(e)
Hilke Thode-Arora
PN1061
Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42, 80538 München
Kursgebühr zzgl. Eintritt: 14,00 €
Belegung: